Inhalt:
Polizistin Dora ist nach einem Unfall eher zur Außenseiterin geworden. Da der Großteil der Polizei grade bei einer Razzia in der isländischen Unterwelt beschäftigt sind, wird Dora nach langer Zeit wieder mit einem Einsatz betraut: Im Thingvellir-Nationalpark verschwindet eine Schülerin auf einem Klassenausflug spurlos. Keiner weiß, wo das Mädchen steckt, oder ob sie überhaupt noch am Leben ist. Dora wird Rado, Sohn serbischer Einwanderer, zur Seite gestellt. Auch er gilt eher als Außenseiter, nachdem er die Spezialeinheit verlassen hat. Für beide ist die Situation erst einmal vollkommen neu und ungewohnt, trotzdem werden sie recht schnell zu einem Team. Während Dora durch eine Hirnverletzung Dinge bemerkt, die andere übersehen, ist Rados Sinn für Gerechtigkeit übermächtig. Doch beide haben auch privat mehr Probleme, als andere ertragen könnten. Können sie zusammen trotzdem die vermisste Schülerin finden?
Meinung:
Das Cover in Kombination mit dem Farbabschnitt macht schon einiges her. Mit Dora und Rado haben wir hier zwei vollkommen unterschiedliche Charaktere, die im Laufe der Zeit zu einem Team zusammenwachsen. Obwohl ich beide nicht richtig einschätzen kann, finde ich sie sehr passend zur Geschichte. Der Scheibstil des Autors war für mich auch angenehm zu lesen, allerdings muss ich sagen, dass mir die Spannung im Mittelteil etwas gefehlt hat. Das Privatleben der Ermittler stand etwas mehr im Vordergrund, als der Vermisstenfall. Trotzdem hat es mich nicht gestört, weil auch diese Einblicke spannend waren. Da das Buch der Anfang einer Serie war, bin ich schon sehr gespannt wie es mit Dora und Rado weitergeht.
4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️