Kästner & Kästner: Tatort Hafen – Die letzte Fähre nach Dockland


Inhalt: 
Spät am Abend kommt Melanie Cullmann von der Arbeit im Hafen und nimmt die letzte Fähre nach Dockland. Nachdem ihr zwei der Fahrgäste nicht geheuer sind, bittet sie ihren Mann Fred, sie von der Fähre abzuholen. Dazu wird es aber nicht mehr kommen. Kurze Zeit später wird ihre Leiche im Hafen aufgefunden, ausgerechnete von einem Mann, den das Leben schon sehr gebeutelt hat. Polizistin Jonna Jacobi übernimmt den Fall und zusammen mit Tom Benedixen von der Wasserschutzpolizei und Psychologin Charlotte Severin begeben sie sich auf Spurensuche. Der Ehemann der Toten gerät durch seine Vergangenheit im Hamburger Kiez Milieu ins Auge der Ermittler. Doch dann gerät Melanies Arbeitgeber in den Fokus, denn sie hat hier eine bedeutende Position im Hafen gehabt. Als Disponentin war sie für  die Container zuständig. War sie etwa an illegalen Geschäften beteiligt? Dann kommt es zu einem weiteren Mordfall und das Ermittler-Trio weiß, dass sie auf der richtigen Spur sind. 

Meinung: 
Das Cover finde ich wieder sehr ansprechend gestaltet. Für mich ist es bereits der 3. Teil der „Tatort Hafen“-Reihe und ich habe mich schon nach dem letzten Teil sehr auf die Fortsetzung gefreut. Der Schreibstil von Angélique und Andreas Kästner war auch in diesem Fall wieder erste Sahne. Die lockere Art und die spannenden Momente sind absolut einzigartig, sowie die Hintergründe der Wasserschutzpolizei. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, war, wie sich die einzelnen Protagonisten verändert haben. Alle haben ihre Pakete zu tragen, aber sie geben sich auch gegenseitig halt. Ich bin auch wirklich kein Mensch, der bei Büchern sentimental wird, aber das Ende hat mir wirklich zugesetzt. Für mich war das der Emotionalste, aber zeitgleich auch der beste Fall der Serie. Gerne mehr davon!

5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Bild zu der Rezension von Kästner & Kästner: Tatort Hafen - Die letzte Fähre nach Dockland
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk