Kliewe, Karen: Blinder Zorn – Ostsee


Inhalt: 
Ann ist sich sicher, dass ihre Familie ein großes Geheimnis vor ihr verheimlicht. Als junge Journalistin kann Ann nicht anders, als der Sache auf den Grund gehen zu wollen. Sie ahnt jedoch nicht, was sie damit lostritt. Als sie auch noch erfährt, dass sie einen Halbbruder namens Joris hat, möchte Ann ihn unbedingt ausfindig machen. Doch die Sache gestaltet sich als sehr schwierig. In Anns Familie werden Geheimnisse nämlich totgeschwiegen und so auch der verbleib ihres Bruders. Die Recherche bringt Ann an ein Schließfach, dessen Inhalt ihr Leben für immer verändern sollte. Dort findet sie nämlich Sachen, die ihre ganze Identität infrage stellen. Zeitgleich hängt sich ein unbekannter Mann an die Fersen ihrer Familie. Alles, was er will, hängt mit der Vergangenheit von Anns Mutter Susanne zusammen. Schnell wird die Sache allerdings zu einem Wettlauf gegen die Zeit, denn der Unbekannte führt nichts Gutes im Schilde.

Meinung: 
Das Cover finde ich sehr passend zu den anderen Teilen der Serie gestaltet und auch der Klappentext konnte mich überzeugen. Ich habe etwas gebraucht um in die Geschichte zu finden, da ich den vorherigen Teil vor ein paar Jahren gelesen habe. Trotzdem fand ich den Schreibstil der Autorin wie immer sehr fesselnd. Die Spannung war in dem ganzen Buch spürbar und ich saß wie auf heißen Kohlen, weil ich unbedingt wissen wollte, was das Geheimnis ist. Ann fand ich sehr sympathisch und unfassbar zielstrebig. Sie lässt sich einfach von nichts aus der Ruhe bringen. Das Ende war für mich sehr überraschend, aber auch eine sehr tolle Auflösung. Insgesamt war es für mich ein empfehlenswerter Krimi und ein spannendes Finale.

4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️

Bild zu der Rezension von Kliewe, Karen: Blinder Zorn Ostsee
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk