Kuhl + Sandrock: Bittere Nacht


Inhalt: 
Kurz nach der Aufklärung des Boysen-Falls erhalten Juha und Lux  bereits den nächsten Mordfall. In einem Kanal wird die Leiche eines jungen Hamburger Unternehmers gefunden. Zuerst sieht es nach einem Selbstmord aus, doch Juha und Lux glauben nicht daran. Kurz darauf erstickt sein Unternehmenspartner grausam in seiner eigenen Sauna. Das markantere an der ganzen Sache: Der Tod wurde live gefilmt und die beiden Ermittler sollten dabei zusehen. Die ersten Ermittlungen führen zu zwei sehr ungleichen Schwestern. Während die eine als Ärztin mitten im Leben steht, lebt die andere zurückgezogen in einem Haus im Wald. Während die Ermittlungen nur langsam voran gehen, kommen Lux und eine Verdächtige sich näher, als sie dürften. Juha dagegen kämpft neben dem schweren Fall noch mit Problemen in seinem Privatleben. Können die beiden Ermittler trotz der Turbulenzen den Fall lösen, bevor ein weiterer Mensch zu Schaden kommt?

Meinung: 
Das Cover finde ich auch beim 2. Teil wieder sehr gut gelungen. Es wirkte auf mich sehr mysteriös und hat direkt meine Neugierde geweckt. Der Klappentext hat mich auch sofort gehabt, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Der Schreibstil der beiden Autoren war auch in diesem Buch wieder sehr angenehm zu lesen und die Spannung war die ganze Zeit deutlich spürbar. Juha und Lux kenne ich bereits aus dem 1. Teil der Serie. In diesem Buch wirkten beide auf mich sehr aufgekratzt und zeitweise etwas fahrig, was ich aber auf die ganzen Umstellungen im Privat- und Berufsleben schiebe. Trotzdem mag ich beide nach wie vor sehr gerne. Der Fall an sich war ebenfalls spannungsvoll gestaltet, aber ich habe schon recht schnell einen Anfangsverdacht gehabt, welcher sich am Ende dann auch bewahrheitet hat. Insgesamt war es wieder ein tolles Buch, aber etwas schwächer als der Vorgänger. Trotzdem würde ich mich wahnsinnig über eine Fortsetzung freuen.

4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Bild zu der Rezension Kuhl + Sandrock: Bittere Nacht
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk