Urech, Rahel: Macht, Morde und Gartenzwerge


Inhalt: 
Als die Stadtplanerin von Rapperswil einbetoniert in einem Schrebergarten gefunden wird, ist relativ schnell klar, dass sie sich hier keine Freunde gemacht hat. Doch das ist nicht das einzige Problem, welches aufzuklären gilt: In Rapperswil werden in kurzer Zeit mehrere junge Menschen entdeckt, die am Boden liegend erstarren und nur noch mit den  Beinen zucken. Kommissar Andy Lutz und sein Kollege Ruben Schmidt gehen den Sachen auf den Grund. Als ausgerechnet der Bruder der toten Stadtplanerin im Krankenhaus an den Symptomen erliegt, welche auf gepanschte Drogen hindeuten, leiten die Kommissare einen Zusammenhang aus den beiden Fällen her. Es dauert auch nicht lange, bis ein dritter Toter gefunden wird. Was hat außerdem ein Gartenzwerg mit einer Axt zu bedeuten, welcher bei zwei der Opfer gefunden wurde?

Meinung: 
Das Cover fand ich schon recht interessant und auch der Klappentext hört sich nach einer spannenden Geschichte an. Jedoch konnte mich das Buch nicht auf voller Länge überzeugen. Der Schreibstil der Autorin war in meinen Augen leider sehr oberflächlich und nicht bildhaft genug. Zudem konnte ich mit den Protagonisten ungünstigerweise ebenfalls nicht viel anfangen. Lutz und Schmidt blieben bei mir immer blass und unnahbar. An Spannung hat es mir ebenfalls gefehlt. Trotzdem habe ich am Ende nicht mit dem Täter und dem Motiv gerechnet. Das hat dem Krimi doch noch einen extra Pluspunkt eingebracht. Im Großen und Ganzen war es ein gutes Buch, welches mir aber bedauerlicherweise nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

3/5 ⭐️⭐️⭐️ 

Bild zu der Rezension von Urech, Rahel: Macht, Morde und Gartenzwerge
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk