Kubicek Boye, Helena: Stummes Trauma


Inhalt: 
In der Nähe der forensischen Psychiatrie in Säter wird eine junge Frau tot aufgefunden. Die Gerüchteküche fängt sofort an zu brodeln, denn in dem Gebäude werden Schwedens gefährlichste Straftäter behandelt. Anna Varga hat das tote Mädchen im ambulanten Teil der Psychiatrie betreut und macht sich schwere Vorwürfe, denn die Polizei geht vorerst von Selbstmord aus. Anna kann es nicht fassen und beginnt selbst Nachforschungen anzustellen. Was sie dabei nicht ahnt: Sie ist dabei in ein großes Wespennest aus Familienproblemen zu stechen. Was hat es außerdem mit dem Toten Wolf auf sich, der in der Nähe der  Toten gefunden wurde? All diese Fragen gilt es für Anna zu klären. Nach kurzer Zeit wird aber eine weitere Frauenleiche entdeckt.

Meinung: 
Das Cover finde ich schon recht schaurig und passend zum Titel des Buches.  Ich bin gut in das Buch gestartet, obwohl die beiden vorherigen Teile mir unbekannt sind. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und auch die recht kurzen Kapitel haben meinen Lesefluss auf Trab gehalten. Allerdings muss ich sagen, dass es für mich zu viele Protagonisten in Haupt- und Nebenrollen waren. Ich hatte Mühe, sie alle auseinander zu halten. Anna wirkte auf mich mit ihren Taten auch etwas übergriffig. Teilweise waren die Kapitel auch zeitversetzt geschrieben, was es für mich etwas komplizierter gemacht hat. Die Spannung wurde allerdings durch die düstere Stimmung im ganzen Buch hochgehalten, wobei ich sagen muss, dass mir das Ende zu konstruiert wirkte. Insgesamt war es für mich ein spannender Thriller, aber mit kleineren schwächen.

3,5/5 ⭐️⭐️⭐️✨

Bild der Rezension Kubicek Boye, Helena: Stummes Trauma
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk