Föhr, Andreas: Bodenfrost


Inhalt: 

Bei einem Kindernachmittag der Miesbacher Polizei finden Kinder in einem Hinterhof eine männliche Leiche. Natürlich ist die Aufregung groß. Auf dem Bauch des Opfers finden die Beamten eine Zeichnung, die auf den seit Jahren nicht gefundenen Serienmörder mit dem Spitznamen „der Harpunier“ deutet. Polizeihauptmeister Kreuthner und sein Kollege Wallner übernehmen den verzwickten Fall. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass der Serientäter wirklich wieder zurück ist, doch warum hat er es ausgerechnet auf wohl situierte Männer abgesehen? Die Spur führt zur Frau des Opfers, denn die scheint es mit ihrem Ehemann alles anderes als leicht gehabt zu haben. Allerdings deuten noch andere Spuren in eine ganz andere Richtung. 

Meinung: 
Das Cover finde ich wieder sehr passend zur Serie rund um die Polizisten Wallner und Kreuthner. Ich bin auch gleich wieder sehr gut in das Buch gestartet und fühlte mich gleich wohl bei dem humorvollen und leichten Schreibstil von Andreas Föhr. Der Spannungsaufbau war auch wieder auf dem Punkt. Allerdings muss ich sagen, dass der Fall im Mittelteil etwas an Schwung verloren hat. Hier hat eher die Nebenhandlung eine Rolle gespielt. Zum Ende hin, ging es dann noch einmal richtig rund, die Auflösung kam für mich aber wenig überraschend.  Wallner und Kreuthner haben auch hier wieder ihr Bestes gegeben, und den Leser zu amüsieren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, nicht nur für Freunde des bayrischen Krimis. 

4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Bild zu der Rezension von Föhr, Andreas: Bodenfrost
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk

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