Pieper, Tim: Die Mündung


Inhalt: 
Kommissarin Lena Funk ist Polizistin mit Leib und Seele. Doch dann passiert etwas, womit sie niemals gerechnet hat: Ihre Schwester wird ein Opfer des Gezeitenmörders. Deswegen zieht Lena sich aus dem Polizeidienst zurück und nimmt eine Auszeit auf einer abgeschiedenen Insel. Hier wird eines Tages eine Leiche an Land gespült und in der Tasche des Mannes befinden sich Schmuckstücke, die auf den Gezeitenmörder hindeuten. Doch warum wird die Leiche ausgerechnet auf ihrer Insel angespült und ist der Mann wirklich der gesuchte Mörder? Viele offenen Fragen, die Lena nicht beruhigen. Natürlich ruft Lena ihre alten Kollegen zur Hilfe und kehrt selber in den Dienst der Polizei zurück. Je mehr sie sich aber mit dem Fall befasst, je tiefer versinkt sie in einem Moor aus Lügen. Wem kann Lena jetzt noch trauen? 

Meinung: 
Das Cover finde ich persönlich sehr stimmungsvoll und gut gestaltet, aber kommen wir direkt zum Inhalt. Am Anfang habe ich ein bisschen gebraucht, um mit dem Schreibstil des Autors warmzuwerden, was mir dann aber gelang. Was ich aber sagen muss ist, dass mir die Geschichte teilweise zu verwirrend war. Für mich hat es den Eindruck gemacht, als wolle man hier auf Krampf versuchen Spannung zu erzeugen. Lena war mir als Polizisten teilweise auch zu naiv und ich bin mit ihr nicht richtig warm geworden. So ging es mir aber leider mit allen Protagonisten. Die dunkle Atmosphäre, welche den Leser durch das Buch begleitet hat, hat mir wiederum sehr gut gefallen. Insgesamt muss ich aber sagen, dass dieser Thriller mich nicht so sehr in seinen Bann reißen konnte, wie erhofft.

3/5 ⭐️⭐️⭐️ 

Bild zu der Rezension Pieper, Tim: Die Mündung
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk