Strobel, Arno: Das Wesen


Inhalt: 
Kurz nachdem ein verurteilter Psychiater aus dem Gefängnis entlassen wird, erhalten die Ermittler Seifert und Menkhoff einen Tipp, dass sich bei ihm ein entführtes Mädchen aufhalten soll. Natürlich gehen die Hauptkommissare dem Hinweis nach, da der Beschuldigte wegen Mordes eines jungen Mädchens verurteilt wurde. Doch der Verdacht erhärtet sich nicht. Seifert und Menkhoff haben in dem damaligen Fall ebenfalls ermittelt und die Sache lässt beide nicht los. Menkhoff und Dr. Joachim Lichner liefern sich ein spannendes Duell rund um Schuld und Rache, als es zu einem Vorfall kommt, der die ganzen Ermittlungen in ein anderes Licht rückt. Haben die Kommissare damals den falschen Verhaftet?

Meinung: 
Das Cover ist sehr schlicht gehalten und lenkt den Blick direkt auf den Titel, was mir gut gefällt. Allerdings bin ich dieses mal in die Geschichte nur schleppend rein gekommen. Das lag wahrscheinlich an der wechselnden Perspektive aus Gegenwart und Vergangenheit. Ich musste öfters überlegen, wo ich mich grade befinde. Der Schreibstil von Arno Strobel war aber wieder sehr energiegeladen und hat mich immer weiter voran getrieben. Das Ende habe ich so nicht erwartet, da ich einen anderen Verdacht gehabt habe. Die Kommissare erschienen mir auf einer weise recht naiv (Hauptkommissar Seifert) und sehr besessen (Kommissar Menkhoff), weswegen ich leider mit beiden nicht richtig warm geworden bin. Trotz allem freue ich mich schon auf das nächste Buch von Arno Strobel.

3/5 ⭐️⭐️⭐️

Bild zu der Rezension von Strobel, Arno: Das Wesen
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk