Inhalt:
Es beginnt der Frühling auf der Insel Sylt. Doch statt die Ruhe vor dem Touristensturm genießen zu können, kommt es immer wieder zu kleinen Feuern. Auch Anna Bergmann hat derzeit keine Ruhe. Erst vor kurzem ist sie zu ihrem Partner und Polizisten Nick auf die Insel gezogen und schon bekommt sie Besuch von ihrem Ex. Dieser bittet Anna mal wieder um Hilfe, doch diese ist nicht bereit, ihm ein weiteres Mal unter die Arme zu greifen. Kurz nach der Abfuhr ist Anna spurlos verschwunden. Als dann auch noch eine verbrannte Frauenleiche in einem Camper gefunden wird, ist Nick nicht zu bremsen. Handelt es sich bei der Toten wirklich um seine Freundin Anna?
Meinung:
Fangen wir wieder beim Cover an: Es weckt in mir tatsächlich Erinnerungen an wunderschöne Auszeiten auf Sylt, wo ich das Buch tatsächlich auch gekauft habe. Ich bin sehr gut in das Buch gestartet und habe es geradezu inhaliert. Der Schreibstil von Sibylle Narberhaus war wirklich gut und unglaublich fesselnd. Sowohl Anna als auch Nick habe ich beide als sympathische Protagonisten wahrgenommen. Auch der Lokalkolorit war toll eingebaut. Ich habe mich schon fast gefühlt, als wäre ich bei dem Fall mit dabei. Besonders gelungen fand ich den roten Faden, dem ich als Leser mühelos folgen konnte. Spannende Momente wurden ebenfalls immer wieder eingebaut, sodass die Spannung nicht zu kurz kam. Das Ende allerdings hat den Leser dann leider nicht mehr so ganz überrascht. Für mich war dieses Debüt aber schon so stark, dass ich die Reihe auf alle Fälle weiterverfolgen möchte.
4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️