Anders, Hedda: Teil 2 – Mörder bei die Fische


Inhalt: 

Wencke Dierksen ist nach dem Ausscheiden aus dem Polizeidienst zurück in ihr Heimatdorf Sorum gezogen. Hier im Hamburger Umland sollte das Verbrechen eigentlich weit weg sein. Allerdings wird ausgerechnet in der traditionellen „Aalnacht“ statt eines Aals ein Toter aus dem Wasser gezogen. Bei dem Opfer handelt es sich um den Tierrechtler Peter Hacke. Der hat sich aber nicht nur unter den Sorumern Feinde gemacht. Hacke hat nämlich regelmäßig die Ställe und Gatter der Tiere geöffnet, um diese freizulassen und auf dem Hamburger Fischmarkt protestiert. Natürlich kann Wencke es nicht lassen und unterstützt ihre Kollegen bei der Polizei tatkräftig. 

Meinung: 

Fangen wir wieder mit dem äußerlichen an: Ich finde das Cover sehr herzlich gestaltet, auch gerade mit dem Alpaka im Hintergrund. Das gibt der Reihe um Wenke Dierksen gleich einen Wiedererkennungswert. So in dieses Buch bin ich wieder locker-leicht gestartet. Der Schreibstil der Autorin ist so angenehm zu lesen, dass ich die Geschichte quasi in einem hätte durchlesen können. Hinzu kommt eine gute Prise norddeutschen Humors und Ermittlungsarbeit. Wencke fand ich auch in diesem Buch wieder sehr sympathisch. Vom Setting her war ich gedanklich mit am Ort des Geschehens. Das Spannungslevel ist zwar eher niedrig, aber trotzdem hat mir das Buch sehr gefallen. Man kann die beiden Bücher auch unabhängig voneinander lesen, allerdings würde ich empfehlen, die nach der Reihenfolge zu lesen. 

4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Anders, Hedda: Teil 2 - Mörder bei die Fische
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk

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