Inhalt:
Psychotherapeutin Salome Liebeskind ist sehr bestürzt über den Tod ihrer Kollegin. Eva wurde in der gemeinsamen Praxis brutal ermordet. Spuren gibt es leider kaum, Verdächtige dafür umso mehr. Hauptkommissar Julian Christ nimmt sich den Fall an und beginnt mit den Ermittlungen. Auch Salome gerät in den Kreis der Verdächtigen, dabei wollte sie eigentlich schon auf den Weg zu ihren Eltern nach Israel sein. Bei ihren eigenen Nachforschungen findet Salome heraus, dass Eva doch nicht so korrekt war, wie anfangs gedacht. Kurze Zeit später werden sich noch ein Pfarrer und der Bürgermeister tot aufgefunden. Auch hier scheint der Täter keine Spuren hinterlassen zu haben. Salome ist sich sicher, dass die Fälle irgendwie zusammenhängen, doch nur wie?
Meinung:
Das Cover finde ich schon recht interessant, wirkt aber zwischen anderen Thrillern eher blass. Ich bin recht gut ins Buch gekommen, wobei ich sagen muss, dass es mir zu viele Protagonisten waren. Salome machte auf mich einen recht sympathischen Eindruck, die anderen Charaktere blieben aber eher fremd. Spannungsmomente haben sich bei mir im Laufe des Buches leider nicht eingestellt, außer einmal zu Ende hin. Mir persönlich waren es zu viele Nebenschauplätze, dass das die Geschichte für mich eher unruhig gemacht hat. Ebenfalls wirkte die Handlung auf mich teilweise sehr vorhersehbar. Das Ende hat mich dann aber noch richtig abholen können. Für mich hat die Geschichte noch viel Potenzial gehabt.
3/5 ⭐️⭐️⭐️