Blomgren, Elin: Mittsommertod


Inhalt: 

Nach einer turbulenten Zeit in Hamburg beschließt Ebba Lorenz, sich eine Auszeit in Schweden zu nehmen. Im beschaulichen Dorf Björgberg steht das Haus von Ebbas Urgroßmutter. Hier möchte sie den Sommer verbringen. Kurze Zeit später wird ein Grundschullehrer erschossen im Wald aufgefunden. Kriminalkommissar Ole Lund ist sich ziemlich schnell sicher, dass es sich hierbei um keinen Jagdunfall handelt. Als Ebba davon erfährt, stellt sie ihre eigenen Ermittlungen an. Ole ist davon eher wenig begeistert. Auf dem Mittsommerfest wird dann noch eine weitere Leiche gefunden. Schnell wird klar, dass das Dorf doch nicht so idyllisch ist, wie gedacht. Jeder scheint hier ein dunkles Geheimnis zu haben, das nicht ans Tageslicht kommen sollte. 

Meinung: 

Das Cover finde ich sehr liebevoll gestaltet und auch der Klappentext klang für mich sehr interessant. Ich habe mich am Anfang mit dem Buch etwas schwer getan, woran das genau lag, kann ich leider nicht sagen. Doch dann ist der Knoten geplatzt und der Krimi lies sich flüssig lesen. Ebba fand ich auf Anhieb sehr sympathisch, mit Ole bin ich nicht richtig warm geworden. Die Spannung hat sich langsam aufgebaut und zum Ende hin wurde es dann richtig spannend! Was mir gut gefallen hat, war der bildhafte Schreibstil der Autorin. Ich habe mich fast gefühlt, als wäre ich mit den Protagonisten an Ort und Stelle. Mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet. Insgesamt war es für mich ein leichter Krimi, der zum Miträtseln einlädt. 

4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Blomgren, Elin: Mittsomertod
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk

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