Braun, Maike: Teil 3 – Portugiesische Abgründe


Inhalt: 

Auf einer Baustelle in Lissabon wird ein Toter in einem Rohr gefunden. Schnell wird klar, dass es sich dabei um einen Mord handelt. Selma Klimt, die nach einem turbulenten letzten Fall eigentlich nur noch an einer internen Stelle arbeiten möchte, wird dazu gerufen. Bei dem Toten handelt es sich ausgerechnet um einen sehr bekannten Bauunternehmer. Dieser scheint aber nach ersten Ermittlungen mehr Feinde als Freunde gehabt zu haben. Die Spuren führen zu einem Dorf im Norden, welches sich vehement gegen den Abbau von Lithium wehrt. Selva gerät bei den Ermittlungen zwischen die Fronten. Bei einer Sache ist sie sich allerdings sicher: Der Mord hat eine sehr emotionale Vorgeschichte. 

Meinung: 

Das Cover finde ich wieder sehr schön gestaltet und auch der Klappentext konnte mich wieder positiv überzeugen. Ich bin gut in das Buch gestartet, was nicht nur dem angenehmen Schreibstil der Autorin zu verdanken war. Die Art, wie hier Ermittlungen und Umweltthemen kombiniert werden, ist wirklich einmalig. Selva fand ich auch in diesem Teil wieder sehr sympathisch. Einzig und allein die vielen Namen haben mich teilweise etwas durcheinander gebracht. Mit dem Täter habe ich tatsächlich schon relativ früh gerechnet, aber das hat meinen Lesefluss nicht gemindert. Zum Ende hin wurde es dann nochmal richtig spannend! Ich empfehle aber, die Bücher nach der Reihenfolge zu lesen, da sich hier viele Sachen besser erklären. 

4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Braun, Maike: Portugiesische Abgründe
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk

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