Inhalt:
Vor zehn Jahren verschwand die junge Kristin auf dem Nachhauseweg spurlos. Seit dieser Nacht liegt ein Schatten über Marsibils Leben, denn sie kann nicht verstehen, dass ihre Schwester einfach verschwunden ist. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Zurück in ihrer Heimat bekommt Marsi plötzlich einen Brief von ihrem alten Brieffreund, der alte Wunden wieder aufreißt. Marsi versucht, mit der Vergangenheit abzuschließen, daher sucht sie ein letztes Mal nach ihrer Schwester und stößt dabei auf einige dunkle Geheimnisse. Als es dann zu einem weiteren Vorfall kommt, ist Marsi sich sicher, dass sie dem Täter schon sehr nahe gekommen ist. Vielleicht sogar zu nah.
Meinung:
Das Cover in Kombination mit dem Farbschnitt finde ich schon sehr passend. Das Buch hat direkt eine richtige Sogwirkung auf mich gehabt, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte um die beiden Schwestern hat mich sehr gefesselt. Auch die kurzen Kapitel haben meinen Lesefluss noch gesteigert. Allerdings muss ich sagen, dass Marsi mir nicht sonderlich sympathisch war. Sie wirkte teilweise wirklich kalt und unnahbar. Die Spannung war im ganzen Buch schon ziemlich hoch angesetzt, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Allerdings fand ich das Ende etwas zu viel des Guten. Das hat mich eher nur nochmal verwirrt. Trotzdem war es ein Psychothriller, der seinem Namen alle Ehre macht.
4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️