Aegisdöttir, Eva Björg: Verlogen


Inhalt: 
Eine Leiche wird in einem Lavafeld entdeckt. Es handelt sich dabei um die seit sieben Monaten verschwundene Mutter Maríanna. Sie galt als Alkoholabhängig, alleinerziehend und hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Schnell geht die Polizei von einem Selbstmord aus, doch dies erweist sich als Irrtum. Elma und ihr Kollege Saevar beginnen zu ermitteln und stoßen auf eine Mauer aus Verbitterung, Lügen und einem Geheimnis, was keiner entschlüsselten darf. In den Focus der Ermittlungen gerät die Tochter der Toten, denn die beiden hatten kein gutes Verhältnis zu einander und Hekla wollte lieber bei ihrer Pflegefamilie bleiben. Doch ist sie wirklich fähig ihrer eigene Mutter umzubringen? Dann stößt Elma auf einen Hinweis, der die Ermittlungen in eine völlig andere Richtung lenkt. Führt diese Spur sie zum Täter?

Meinung: 
Es war ein sehr spannender Krimi aus Island. Das Cover hat mich direkt fasziniert, obwohl es eher unauffällig ist. Den ersten Teil habe ich bisher leider nicht gelesen, was ich aber in kürze nachholen muss. Allerdings kann man beide Teile unabhängig voneinander Lesen. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und an den richtigen Stellen voller Spannung. Es ist also nie langweilig geworden. Das Buch wird aus 2 Perspektiven erzählt. Bei wem es sich um den einen Teil handelt, erfährt man aber erst gegen Ende des Buches. Ich habe damit ehrlich gesagt nicht gerechnet, genauso wie mit dem Ende. Mit Elma bin ich aber bisher nicht ganz so warm geworden, aber vielleicht endet sich das ja noch. Insgesamt war es für mich ein sehr guter Krimi, der in keinem Regal fehlen darf.

4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Bild zu der Rezension des Buches von Aegisdöttir, Eva Björg: Verlogen
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk