Inhalt:
Bei einem Spaziergang unweit des malerischen Küstenwanderwegs zwischen Marseille und Cassis findet eine Familie das vergrabene Skelett eines Menschen. Der Familienhund hat die Leiche erst freigelegt. Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei dem Toten um den vor anderthalb Jahren verschwunden siebzehnjährigen Fabrizio Ricci. Capitaine Mathieu Dubois übernimmt den Fall, da er sich schon bei der Suche des Jungen geholfen hat. Mathieu und sein Team vermuten einen Zusammenhang mit der immer stärker werdenden Drogenszene. Allerding führen die Ermittlungen schon bald in eine andere Richtung, denn Fabrizio hat ein Geheimnis gehütet, von dem keiner etwas erfahren sollte.
Meinung:
Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und auch der Klappentext hat mir gut gefallen. In das Buch bin ich auch recht gut gestartet. Man sollte allerdings besser die beiden Vorgänger gelesen haben, dann werden die Zusammenhänge klarer. Die vorangegangene Spannung ist allerdings auch schon recht schnell abgeflacht. Mathieu und sein Team fand ich wieder sehr sympathisch, allerdings hat das Privatleben der Ermittler einen ziemlich hohen Stellenwert, was meinen Lesefluss teilweise sehr gemindert hat. Es war dafür ein sehr atmosphärischer Krimi, allerdings hat mir das „gewisse etwas“ gefehlt. Mit dem Ende habe ich ehrlich gesagt schon gerechnet.
3/5 ⭐️⭐️⭐️