Bentow, Max: Rotkäppchens Traum


Inhalt: 
Eine junge Frau wird in einem Waldstück aufgefunden. Sie ist völlig verwirrt und scheint ihrer Erinnerungen komplett verloren zu haben. Jedoch ist sie übersät von Blutspuren und trägt nur einen roten Mantel. Wer ist diese Frau und was hat sie durchgemacht? Langsamen kommen bei Annie die Erinnerungen an ihr altes Leben zurück, aber was macht sie in einem Wald nahe Ulm, der so weit weg von Berlin liegt? Annie macht sich schnellstmöglich auf den Weg nach Berlin, um Antworten auf ihrer Fragen zu finden und dann ist da auch noch Ben, welchen sie nach einem Streit zurückgelassen hat. Als sie die Wogen mit Ben geglättet hat, kommen auch die Erinnerungen langsam wieder. Für Annie steht auch fest: Sie muss zurück nach Ulm! Zusammen mit Ben macht sie sich auf den Weg dorthin und merkt, dass dieser Ort böse Überraschungen für sie bereithält. So böse, dass ihr Leben kurze Zeit später in Trümmern liegt. 

Meinung: 
Das Cover ist ja schon fast das Markenzeichen von Max Bentow, da sich auf ihm immer ein Tier befindet. Ich kenne den Autor bisher nur im Zusammenhang mit der Nils Trojan-Reihe, die mir bisher auch wirklich gut gefallen hat. Kommen wir aber nun zu diesem Buch. Für mich wirkte die Protagonistin Annie Friedmann schon seit dem ersten Moment an sehr komisch und bedenklich. Richtige Sympathien sind bei mir leider nicht angekommen und auch für manche ihrer Taten habe ich nicht wirklich Verständnis gehabt. Noch dazu wirkte ihre Beziehung zu Ben sehr toxisch. Während Ben immer wieder die Wahrheit herausfinden wollte, was mit seiner Freundin nicht stimmt, blockierte diese immer wieder. Mit der Wendung im Buch habe ich nicht gerechnet und diese war auch absolut spannend. Mich persönlich haben aber die Protagonisten teilweise aber so gestört, dass ich der Geschichte gar nicht richtig folgen konnte. Ich bleibe daher lieber bei der Trojan-Reihe.

3/5 ⭐️⭐️⭐️ 

Bild zu der Rezension von Bentow, Max: Rotkäppchens Traum
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk