Inhalt:
In Sainte-Valérie kommt durch den Winter alles zur Ruhe. Doch dann wird in verlassene Ferienhäuser eingebrochen. Die Täter scheinen sehr geplant vorzugehen. Als in einem Haus nach einem Einbruch aber die Leiche des Besitzers gefunden wird, ist die Lage ernst. Pierre Durand übernimmt den Fall. Bei dem Toten handelt es sich um Thomas Garcin, Leiter einer Thermalklinik. Bei der Durchsuchung wurde eine unregistrierte Waffe im Haus gefunden. War der Tote nur zur falschen Zeit am falschen Ort, oder hat er vor Tess Angst gehabt? Die Ermittlungen führen Pierre zu einem kriminellen Netzwerk, welches vor nichts Halt macht. Kann er den undurchsichtigen Fall trotzdem klären?
Meinung:
Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mir hier wieder sehr gefallen. Ich bin auch wieder sehr gut ins Buch gestartet. Sophie Bonnet versteht es einfach, den Leser direkt in die Provence zu entführen. Durch ihren bildhaften Schreibstil kann man das Setting geradezu vor sich sehen und die erwähnten Speisen schmecken. Ich habe bereits ein paar Bücher der Reihe um Pierre Durand gelesen, und auch dieses konnte mich wieder auf ganzer Linie überzeugen. Die Ermittlungen waren voller roter Fäden, die sich nach und nach zu einem Ganzen zusammengezogen haben. Oft war ich auf einer vollkommen anderen Spur, aber das Gesamtbild am Ende hat natürlich Sinn ergeben. Pierre war mir wieder sehr sympathisch, und auch die Mischung aus Privatleben und Ermittlungen fand ich sehr gut gewählt. Sophie Bonnet enttäuscht mich einfach nie, und für mich ist sie Nummer eins für französische Krimis.
5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️