Chandler, Natalie: Voices – ich kann euch hören


Inhalt: 

Tamsin Shaw liegt seit einem Autounfall im Wachkoma. Sie kann alle Menschen hören, sich selbst aber nicht bemerkbar machen, denn sie ist eine Gefangene im eigenen Körper. Die Erinnerungen an den Unfall hat sie bisher aber nicht wiedererlangt. Sie selbst war jahrelang Psychiaterin und kennt sich mit traumatischen Belastungen aus. Als ihr Ehemann Jamie die scheinbar ausweglose Tamsin befreien und die Geräte abschalten lassen möchte, beginnt für sie ein Wettkampf gegen die Zeit. Tamsin bekommt außerdem Besuch von einem ehemaligen Klienten, den sie am liebsten nie wieder in ihre Nähe gelassen hätte.

Meinung: 

Das Cover wirkte auf mich schon sehr geheimnisvoll und auch der Klappentext hörte sich interessant an. In die Geschichte bin ich aber weniger gut eingestiegen. Es waren am Anfang tatsächlich sehr viele Protagonisten auf einmal, wenn man da nicht aufgepasst hat, wurden die Verbindungen schwierig. Das Buch wurde aus der Sicht von Tamsin und Jamie geschrieben, sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit. Das hat mich teilweise ganz schön verwirrt. Insgesamt waren mir beide auch nicht sonderlich sympathisch. Nach knapp 100 Seiten wusste man auch in welche Richtung das Buch geht, daher waren alle Handlungen und Ereignisse sehr vorhersehbar. An Spannung hat es hier leider komplett gefehlt. Für mich war das Buch eher ein Drama als ein Thriller. Sehr schade

2/5 ⭐️⭐️ 

Chandler, Natalie: Voices - ich kann euch hören
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk