Inhalt:
In den Wäldern von Schloss Chambord kommt es regelmäßig zu Jagden. Ausgerechnet bei der letzten Jagd wird der Vorstand der Jagdgesellschaft, Claude de Murot, tödlich verletzt. Alle gehen von einem schrecklichen Unfall aus. Baron Philippe wittert allerdings ein Verbrechen. De Murot stand nicht nur wegen seiner umstrittenen Hetzjagd in der Kritik, auch mit seiner Familie soll er zerstritten gewesen sein. Zusammen mit Commissaire Charlotte Maigret begibt sich Philippe auf Spurensuche. Dank seiner Kontakte können die beiden fast mühelos in der Adelsgesellschaft ermitteln. Allerdings erhält Philippe auch Warnungen, die ihn dazu bringen sollen, die Ermittlungen einzustellen. Noch ahnt er nicht, dass er selbst zum Gejagten wird.
Meinung:
Das Cover mag ich auch hier wieder richtig gerne. Es passt auch perfekt zu den beiden Vorgängern der Serie. Ich bin wieder sehr gut ins Buch gestartet und habe mich vom leichten Schreibstil und dem wunderschönen Setting leiten lassen. Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt. Baron Philippe fand ich in diesem Buch wieder sehr sympathisch und auch Charlotte wird mir mit jedem Teil nahbarer. Das Buch hat gleich zu Anfang schon eine sehr gute Dynamik. Der Fall kommt ins Rollen und man kann wunderbar miträtseln. Den Täter habe ich schon recht früh im Auge gehabt, aber das Ende hielt trotzdem noch sehr viel Spannung bereit. Besonders interessant fand ich auch den Einblick in die Jagd. Lange Rede, kurzes Fazit: Ein Muss für alle Fans des französischen Krimis.
5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️