Goldammer, Frank: Strandopfer


Inhalt: 

Die junge Ermittlerin Lena Schuldt wird zu einem Todesfall an der polnischen Ostsee beordert. Hier wurde nämlich ein deutscher Tourist tot am Strand von Swinemünde gefunden. Der Tote hat in seinem Rachen einen großen Bernstein stecken. War es ein Unfall? Genau dieser Sache soll Lena nachgehen. Sie bekommt Hilfe vom polnischen Kommissar Adam Krawczyk. Kurze Zeit später müssen die beiden Beamten erfahren, dass ein zehnjähriges Mädchen verschwunden ist. Bei dem Mädchen handelt es sich um das Kind einer befreundeten Familie des Opfers. Die Alarmglocken schrillen sofort und eine großräumige Suche nach dem Mädchen beginnt. Als dann auch noch eine zweite Leiche mit der selben Handschrift wie beim ersten Mordopfer gefunden wird, sind Lena und Adam sich sicher, dass etwas hier nicht mit rechten Dingen zugeht. 

Meinung: 

Das Cover finde ich schon richtig schön gestaltet und auch der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Allerdings musste ich recht schnell feststellen, dass das Buch nicht meinen Erwartungen standhalten kann. Die Protagonisten, allen voran Lena und Adam, waren mir sehr unsympathisch. Alleine die ganzen Vorurteile gegenüber anderen Nationalitäten waren einfach überzogen und haben mich sehr genervt. Den Schreibstil des Autors empfand ich teilweise als stockend und schwerfällig. Insgesamt hat das Gesamtpaket meinen Lesefluss sehr beeinträchtigt, sodass sich auch keine Spannung bei mir einstellen wollte. Ich musste mich wirklich durch die Handlung kämpfen und selbst das Ende hat mich leider nicht überzeugt. Leider kann ich diesen Krimi nicht weiterempfehlen. 

2/5 ⭐️⭐️ 

Goldammer, Frank: Strandopfer
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk

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