Hartl, Henrietta: Warnemünder Witwen


Inhalt: 

Karoline von Allstätt ist Luxus-Immobilien-Beraterin in München. Umso erstaunter ist sie, als ihr Chef sie bittet, einen Deal in Warnemünde abzuschließen, da der ansässige Kollege private Probleme hat. Karoline nimmt den Auftrag wiederstrebend an und macht sich noch am gleichen Tag auf den Weg. In Warnemünde angekommen, lernt sie sich direkt ihren Kollegen Enno kennen. Der scheint zwar recht charmant, aber ebenso heruntergekommen zu sein. Bei einem Ausflug in ein Edellokal lernt Karoline die „Warnemünder Witwen“ kennen. Allerdings scheint der Club recht undurchsichtig zu sein, denn gerade die Chefin Hedda scheint sehr kalt zu sein. Karoline ist fest davon überzeugt, dass sie ihren eigenen Mann umgebracht hat. Schon bald hat sie einige Indizien dafür gefunden, weiß aber noch nicht, in welche Gefahr sie sich damit begibt. 

Meinung: 

Das Cover finde ich schon recht einfallsreich unter den Krimis, aber auch der Inhalt kann sich sehen lassen. Im Buch lernen wir einige Charaktere kennen. Karoline war mir auf Anhieb sympathisch, Enno aber leider gar nicht. Allgemein muss ich sagen, dass Karolines freche Art sehr erfrischend war. Die Geschichte hat mich auch so gefesselt, dass ich das Buch in kurzer Zeit beendet habe. Allerdings muss ich sagen, dass es teilweise doch sehr voraussehbar war, wie es ausgeht. Das Ende war mir dann doch ein bisschen too-much. Dafür hat mir der Schreibstil der Autorin sehr gefallen. Man hat regelrecht das Gefühl gehabt, live dabei zu sein. 

4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Hartl, Henrietta: Warnemünder Witwen
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk