Inhalt:
Leni hat genug von ihrem Leben in Berlin. Daher erscheint es ihr wie ein Wunder, als sie plötzlich eine alte Finca auf Mallorca erbt. Sofort hat sie Pläne für das Anwesen und bucht den nächsten Flug auf die Insel. Die Bewohner von Valldemossa treten ihr allerdings sehr verhalten, fast schon ignorant gegenüber. Schuld daran ist wohl ihr Onkel Eduardo. Dieser soll nämlich eine Reihe von grausamen Morden begangen haben, bei welchen die Madonnen-Figuren eine Rolle spielten. Als erneut ein Verbrechen geschieht, sind die Bewohner in Aufruhr, denn sie erkennen die Muster wieder. Leni ist fasziniert von ihrer Familiengeschichte und recherchiert. Zusammen mit dem ehemaligen Polizisten Mateo Ruiz ermittelt sie in dem aktuellen Fall und ahnt nicht, dass sie selber zur Zielscheibe wird.
Meinung:
Das Cover fand ich schon sehr schön gestaltet und auch der Klappentext hat mein Interesse geweckt. Ich bin gleich gut ins Buch gestartet und fand die beiden Sichtweisen sehr interessant. Einmal haben wir hier Lenis Geschichte und einmal die von Eduardo. Leni fand ich auf Anhieb sympathisch, mit Mateo habe ich eine kurze Aufwärmphase gebraucht. Die Geschichte war zwar eher ruhig, jedoch nicht weniger spannend gestaltet. Mit dem Ende habe ich überhaupt nicht gerechnet! Hier habe ich bis zuletzt eine andere Vermutung gehabt. Insgesamt war es für mich ein toller Krimi mit spanischem Flair.
4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️