Inhalt:
In einer Einrichtung für schwer erziehbare Jugendliche in Sundsvall wird eines der Mädchen und ihre Betreuerin auf brutalste Weise ermordet. Nach Eintreffen der Polizei wird festgestellt, dass eines der Mädchen verschwunden ist. Natürlich fällt der Verdacht auf sie, die Täterin zu sein. Allerdings gibt es keine Zeugen für die Tat. Kommissar Joona Linna soll bei diesem verzwickten Fall als Beobachter agieren. Kurze Zeit später meldet sich eine verzweifelte Frau, dass ihr Auto gestohlen wurde. Auf dem Rücksitz saß noch ihr vierjähriger Sohn. Joona ermittelt mit Hochdruck, aber immer wieder werden ihm Steine in den Weg gelegt. Kann er es schaffen, die beiden zu finden, oder ist alles zu spät?
Meinung:
Ich bin ja bereits ein großer Fan der Jona Linna Reihe, daher spare ich mir die Bücher auch ein bisschen auf. Das Cover ist zwar nicht ganz mein Geschmack, aber es ist schon ein Blickfang. Ins Buch bin ich, wie immer, sehr gut gestartet. Man wird direkt in die Handlung gezogen, was mir immer besonders gut gefällt. Der Schreibstil und die kurzen Kapitel lassen die Seiten nur so an oben vorbei fliegen. Die Spannung wurde zwar hoch gehalten, aber der Mittelteil war mir zu langatmig. Joona ist durch seine kantige Art sicherlich nicht gerade der Sympathieträger sondergleichen, aber ich mag seine Intelligenz. Er scheut sich vor keinem noch so verzwickten Fall. Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet. Insgesamt muss ich aber sagen, dass dieser Teil im Vergleich zu den Vorgängern deutlich schwächer ist.
3,5/5 ⭐️⭐️⭐️✨