Inhalt:
Die kleinen Erbseninseln liegen nicht weit von der dänischen Sonneninsel Bornholm entfernt. Die Welt scheint hier für die wenigen Anwohner perfekt, bis die junge Umweltaktivistin Anna spurlos verschwindet. Sie ist durch ihre Aktionen gegen den Windpark vor der Küste regelmäßig in die Schlagzeilen gekommen. Lennart Ipsen übernimmt den Fall. Mit dem Postschiff muss er nach Christiansø gelangen, um erste Ermittlungen anzustellen. Ein heftiger Sturm zieht auf, und die Rückkehr aufs Festland ist undenkbar. Allerdings kann er sich so ein Bild der gesamten Gemeinde machen. Trotz der heilen Fassade sind Habgier, Hass und Neid nicht weit. Kann er Anna unversehrt wiederfinden?
Meinung:
Das Cover und auch der Klappentext haben mich sofort überzeugt. Da ich die Reihe bereits kenne, war ich umso neugieriger, wie das Buch wird. Der Schreibstil war wieder angenehm zu lesen, aber leider bin ich mit den Themen im Buch dieses Mal nicht richtig warm geworden. Der Fall selber begann schon recht schleppend, und bei mir wollte sich leider keine Spannung einstellen. Auch der Sturm vom Klappentext wurde eher als Nebenhandlung abgetan. Lennart wirkte auf mich als Ermittler stets bemüht, jedoch hat eher sein Privatleben eine Rolle gespielt als der Fall an sich. Das Ende kam dann auch nicht mehr überraschend, und es war eher Kommissar Zufall, der den Fall gelöst hat. Sehr schade, aber für mich war es bislang der schwächste Teil der Reihe.
3/5 ⭐️⭐️⭐️