Köglin, Marina: Mörderische Schatzsuche


Inhalt: 
in einem idyllischen Wald am Rande von Bremen wird ein Geocacher tot aufgefunden. Für Kriminalkommissarin Paula Winter ist es der erste Fall nach ihrer Auszeit und sie soll gleich undercover ermitteln. Paula erfährt schnell am eigenen Leib, dass zwischen den Geocachern keine gute Stimmung herrscht. Nicht nur die Neulinge der Szene müssen sich erst behaupten, auch die Plätze der Verstecke sind hart umkämpft. So kommt es auch dazu, dass manche Verstecke absichtlich beschädigt werden, damit diese nicht mehr funktionieren. Aber ist das ein Grund einen Menschen zu töten? Als eine weitere Leiche im gleichen Wald gefunden wird, ist Paula sich ziemlich sicher, dass das Problem sehr viel tiefer liegen muss. Außerdem sprechen die anderen Geocacher oft von einem User, der wohl aktiv am Unmut der anderen beteiligt sein soll. Paula ermittelt weiter und ahnt dabei nicht, wie nahe ihr der Täter schon gekommen ist.

Meinung: 
Nachdem ich von diesem Bremer Krimi erfahren habe war, für mich sofort klar, dass ich ihn gerne lesen würde. Ich finde es unglaublich spannend, Krimis aus der eigenen Region zu lesen. Das Cover finde ich sehr passend getroffen und jeder nördlich von Bremen sollte es sofort erkennen. Kommen wir aber nun zum Inhalt. Der Schreibstil der Autorin war so angenehm zu lesen, dass ich mich nahezu in dem Buch verloren habe. Die Spannung war an den richtigen Momenten eingesetzt und auch zwischendrin ist es nicht langweilig geworden. Ich habe das Gefühl gehabt, als würde ich direkt neben Paula stehen und mit ermitteln. Die Protagonisten empfand ich auch als sehr sympathische Menschen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich mit dem Täter leider schon ziemlich früh gerechnet habe. Trotzdem hat das meinen Spaß am Lesen nicht reduziert. Für mich war es ein nahezu perfekter Krimi und ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen!

4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️

Bild zu der Rezension von Köglin, Marina: Mörderische Schatzsuche
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk