Kölpin, Regine: Ins Watt gebissen

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Inhalt: 

Ino Tjarks ist ein waschechter Friese und ein ziemlicher Eigenbrötler. Doch eines Tages wird der Kurdirektor Alois Winterscheid tot in den Salzwiesen hinter Inos Haus gefunden. Dass die beiden sich nicht grün waren, zählt als offenes Geheimnis. Ino hält nämlich nichts von den Plänen, die Alois im Wangerland umsetzen wollte. Eine Touristenattraktion braucht es an der Küste nicht. Natürlich gerät Ino sofort unter Mordverdacht, doch so schnell lässt er sich nicht einschüchtern. Zusammen mit seiner Haushälterin Gerda und Bäckerin Theda nimmt er die Ermittlungen auf. Die drei kommen auch recht schnell auf die erste Spur, denn der Tote soll sich kurz vor seinem Ableben mit einer Frau gestritten haben.  Aber mit welcher? Alois hat nämlich nicht nur eine Frau geliebt. 

Meinung: 

Das Cover finde ich schon recht humorvoll gestaltet. Man erkennt direkt, dass es sich um einen Küsten-Krimi handelt. Ich bin auch recht gut ins Buch gestartet. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen, und ich musste sogar das ein oder andere Mal schmunzeln. Mit den Protagonisten bin ich leider noch nicht ganz warm geworden. Ino, Gerda und Theda sind schon recht spezielle Charaktere, friesisch-herb würde ich sagen. Das Setting war sehr bildhaft gestaltet, so konnte ich mir die Schauplätze gut vorstellen. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar, da ich die ganze Zeit einen anderen Verdacht gehabt habe. Insgesamt war es für mich ein erfrischender Küsten-Krimi. 

4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Kölpin, Regine: Ins Watt gebissen
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk

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