Raether, Till: Meeresdunkel


Inhalt: 

Eine Familie macht sich in den Herbstferien auf den Weg von Hamburg nach Mallorca. Geplant ist es, alle Sorgen und Probleme zu vergessen. In der einsamen Finca am Ende der Bucht angekommen, stellen sie aber recht schnell fest, dass sie nicht die einzigen Besucher des sanierungsbedürftigen Hauses sind. Eine zweite Familie hat das Haus nämlich zum gleichen Zeitpunkt gebucht. Natürlich ist Chaos hier vorprogrammiert. Trotzdem versuchen beide Familien, das Beste aus der Situation zu machen. Statt strahlendem Sonnenschein ziehen bald aber schon dunkle Wolken auf. Einer von ihnen wird die Nacht nicht überleben. 

Meinung: 

Das Cover in Kombination mit dem wunderschönen Farbschnitt ist wirklich eine Augenweide. Auch der Klappentext hörte sich für mich sehr vielversprechend an. In die Geschichte bin ich auch gut reingekommen und das Drama hat recht schnell seinen Lauf genommen. Neben einer Vielzahl an unsympathischen Charakteren hat die Geschichte eher gestockt. Immer wieder wurden Sachen wiederholt und die Taten mancher Protagonisten waren für mich nicht nachvollziehbar. Ebenfalls haben mich die Perspektivenwechsel irritiert. Spannung hat sich dadurch für mich leider nicht aufgebaut. Es war eher ein Familiendrama à la RTL. Das Ende konnte mich dann auch nicht mehr abholen. Wirklich schade, weil ich von dem Autor eigentlich nur Gutes gehört habe. Für mich war das Buch leider nichts. 

2/5 ⭐️⭐️ 

Raether, Till: Meeresdunkel
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk

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