Russ, Rebecca: Die erste Frau


Inhalt: 
In einem Münchener Atelier lernt die junge Hannah, den gut betuchten Thomas kennen. Nach nur 2 Monaten zieht das Paar in sein Haus am Bodensee. Hier wartet aber auch Thomas‘ Sohn seiner ersten Frau Katharina auf sie. Ben spricht nach Katharinas mysteriösem verschwinden nicht mehr. Hannah gibt sich aber große Mühe, dem Jungen eine gute Ersatzmutter zu sein. Da Thomas oft geschäftlich unterwegs ist, muss Hannah oft alleine in dem großen Haus in der noch fremden Umgebung blieben. Schon bald beschleicht sie das Gefühl, dass Thomas ihr nicht ganz die Wahrheit über Katharinas Verschwinden gesagt hat. Zu vieles lässt Hannah aufhorchen und so stellt sie Nachforschungen her Katharina und ihr Leben mit Thomas an. Hannah beschleicht aber zeitgleich ein immer stärkeres Gefühl, im Haus beobachtet zu werden. Als sie eines Tages einen rätselhaften Brief bekommt, ist sie sich sicher, dass dieser von Katharina stammt. 

Meinung: 
Das Cover finde ich für das Genre entsprechend gut gestaltet, allerdings sehr ich es nicht wirklich als Blickfänger. In das Buch bin ich recht gut gestartet, allerdings erschien mir Hannah als sehr naive Person, was sich im Laufe der Geschichte auch immer wieder bestätigt hat. Sie macht teilweise Dinge, die für mich nicht ganz nachvollziehbar sind. Thomas ist der typische reiche Geschäftsmann, der immer unterwegs ist. Der Schreibstil der Autorin war recht angenehm zu lesen, jedoch haben mich die ständigen Wortwiederholungen irgendwann aus dem Takt gebracht. In dem Buch kam bei mir leider kaum Spannung auf und das Ende wirkte auf mich sehr inszeniert. Schade, aber ich habe von dem Buch definitiv mehr erwartet.

2/5 ⭐️⭐️ 

Bild zu der Rezension von Russ, Rebecca: Die erste Frau
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk

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