Schwarz, Iver Niklas: Kummersee


Inhalt: 
Nach dreißig Jahren kehrt die Polizistin Lena Wolff an den Ort ihrer Kindheit zurück, zu dem sie nie wieder wollte. Auch nach Jahren hat die Trauer um ihren toten Bruder, welcher im Kummersee ums Leben kam, nicht nachgelassen. Nun soll sie ein Vermesserteam schützen, welches den Kummersee als mögliche Stelle für ein Endlager für Atommüll auserkoren hat. Dies ruft nicht nur Umweltaktivisten auf den Plan, sondern auch andere Personen, welche die Arbeiten sabotieren wollen. Als dann plötzlich ein Mann von den Vermessern verschwindet, ist Lena sich sicher, dass der See ein weiteres Opfer eingefordert hat. Aber nicht nur das bringt Lena um den Verstand, sondern auch der Besuch bei Ihrer Mutter. Nach all den Jahren ohne Kontakt, stehen die beiden sich nicht grade wohl-gesonnen gegenüber. Als dann auch noch eine Leiche gefunden wird, nimmt Lena die Ermittlungen selbst in die Hand und begibt sich auf die Suche nach dem Monster vom Kummersee.

Meinung: 
Das Cover finde ich durch seinen Farbkontrast schon  auffällig und auf alle Fälle passend zum Inhalt. Der Schreibstil von Iver Niklas schwarz hat einfach so eine extreme Sogwirkung auf mich gehabt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die anhaltende Spannung hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Lena fand ich als Person eigentlich ganz sympathisch, aber als Polizistin recht naiv. Trotzdem konnte ich ihre Entscheidungen und Beweggründe verstehen. Die Story an sich war absolut Klasse und die Mischung aus Thriller, Geschichte und Mystery sehr gut gewählt. Das Ende war für mich aber leider ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen. Trotzdem möchte ich euch diesen unglaublich guten Thriller gerne weiterempfehlen!

4,5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️✨

Bild zu der Rezension von Schwarz, Iver Niklas: Kummersee
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk