Skalecki & Rist: Frostkalt


Inhalt: 
Am ersten Advent wird im Bremer Dom ein ausgesetztes Baby gefunden. Doch warum wurde das kleine Mädchen ausgerechnet hier ausgesetzt? Kommissar Hölzle und seine Kollegen ermitteln unter Hochdruck. Doch dann wird ausgerechnet noch der Inhaber einer Bremer Traditionsbäckerei tot in seiner Backstube aufgefunden. Verdächtige gibt es viele, denn der Bäcker hat sich keine Freunde gemacht. Zum einen steht sein Bruder im Verdacht, weil der Tote das berühmte Bremer Klaben Rezept nicht teilen wollte, der Vater eines Toten Kindes, welches an einem falsch verpackten Klaben gestorben ist und der Azubi, der entlassen wurde. Doch dann kommt es zu einem weiteren Gewaltverbrechen und Hölzle ist sich sicher, dass die Fälle irgendwie zusammenhängen müssen, doch wie?

Meinung: 
Ich war schon recht gespannt auf diesen Krimi, weil ich selbst aus Bremen komme. Daher kannte ich die Schauplätze natürlich sehr gut und fand es recht interessant die Spuren zu verfolgen. Auch die Ermittler waren mir sympathisch, da sie eine eher lockere Art hatten und nicht so verklemmt waren. Außerdem muss ich den Schreibstil der beiden Autorinnen loben, die Spannung war präzise eingesetzt und es war nicht an einer Stelle langweilig. Nur das Cover hätte für mich etwas schöner ausfallen können, da der Dom sehr bedeckt gehalten wurde. Insgesamt war es ein sehr stimmiger und spannender Krimi, den ich jedem Krimi-Begeisterten nur ans Herz legen kann.

4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Bild zu der Rezension von Skalecki & Rist: Frostkalt
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk