Spengler, Katharina: Am Tatort frühstückt man nicht


Inhalt: 

Kommissar Bogumil will eigentlich nur seine Ruhe. Doch ausgerechnet jetzt bekommt er den jungen, dynamischen Kollegen Hansen als Partner zugeteilt. Hansen entpuppt sich als ein Ass in allem technischen, während Bogumil eher vom alten Schlag ist. Zusammen sollen sie den Mord im Bad Sodener Hotel „Matilda“ aufklären. Hier wurde nämlich ein Student erschlagen aufgefunden, doch keiner will etwas mitbekommen haben. Da das Hotel abgerissen werden soll, waren nur noch wenige Gäste und Personal vor Ort. Die beiden müssen sich mit ihren Ermittlungen also sehr beeilen, bevor die Beweise zerstört werden, aber wo sollen sie anfangen?

Meinung: 

Das Cover ist alleine schon wegen des Eichhörnchens ein wahrer Blickfang. Allerdings konnte mich auch der Klappentext überzeugen. Ich habe ein bisschen gebraucht, um mich gut in das Buch einzulesen. Am Anfang gab es recht viele Protagonisten, aber die Namen sind mir nach und nach leichter gefallen. Bogumil ist ein typischer Einzelgänger und will auch gar nicht viel von Teamarbeit wissen. Aber er war mir durch seine Art doch irgendwie sympathisch. Hansen dagegen ist eher der norddeutsche Wirbelwind, der die Welt verbessern will. Auch nicht ganz unsympathisch, aber schon eher schräg. Die Ermittlungen haben nach und nach an Fahrt aufgenommen, was mir gefallen hat. Das Ende hingegen war schon leicht ersichtlich. Trotzdem hat mir der Krimi gute Lesestunden beschert. 

4/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Spengler, Katharina: Am Tatort frühstückt man nicht
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk