Vigneto, Anna: La Commissarina und das Totengeläut


Inhalt: 
Franka hat sich nach einer harten Zeit grade als Tourguide am schönen Gardasee selbstständig gemacht. Trotz einer lauen Anfangszeit geht sie mit ihrer ersten Reisegruppe auf Tour. Was sie allerdings in einer Kirche auf sie wartet, hat keiner erwartet. Sie finden nämlich die Leiche einer jungen Frau vor. Laut Polizei ist sie bereits das 2. weibliche Opfer. Commissario Antonio Acero wurde mit dem Fall beauftragt, doch der tappt momentan noch im Dunkeln. Was für ein Motiv hat der Täter? Genau bei dieser Frage wird Franka ihm als gelernte Kunsthistorikerin weiterhelfen können. Beide Opfer wurden nämlich in der Nähe von Marienstatuen gefunden. Die katholische Kirche nimmt das aber eher als schlechte Publicity auf und verwehrt ein beiden tiefere Einblicke.  Schon bald wird das nächste Opfer gefunden und der Wettlauf gegen die Zeit geht weiter.

Meinung: 
Das Cover finde ich auf den ersten Blick schon sehr schön gestaltet und es macht direkt Lust auf Urlaub. Kommen wir auch gleich zum Inhalt: Der Schreibstil der Autorin ist so angenehm zu lesen, dass man gar nicht merkt, wie viele Seiten man eigentlich schon gelesen hat. Durch die Bildhaftigkeit kann man sich den Ort und die Protagonisten sehr gut vorstellen. Sowohl Antonio als auch Franke empfand ich als sehr sympathisch und als tolles Team. Beide haben ihre Päckchen zu tragen, aber ich glaube, das macht die beiden auch aus. Die Spannung war im ganzen Buch über spürbar, was ich ebenfalls sehr gut fand. Mit der Auflösung habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet, ich habe nämlich bis zum Schluss einen anderen Verdacht gehabt. Kurz und knapp: Dieses Buch hat alles, was einen perfekten Sommerkrimi ausmacht.

5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 

Bild zu der Rezension von Vigneto, Anna: La Commissarina und das Totengeläut
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk