Vinet, Jean-Claude: Trügerisches La Rochelle – Commissaire Chevalier ermittelt an der Atlantikküste


Inhalt: 

Commissaire Chevalier geht seinem Schwager in den Austernbänken zur Hand. Doch die Ruhe währt nicht lange. Chevalier bekommt einen Anruf, dass es einen Toten bei Arbeiten an einem Windpark gegeben hat. Chevalier und sein Team machen sich sofort auf den Weg zum Installationsschiff. Hier stoßen sie allerdings auf das Schweigen der Crew und auf einen unbeliebten Toten. Niemand will etwas gesehen haben, schnell stellt sich aber heraus, dass es sich bei dem Tathergang nicht um einen Unfall gehandelt haben kann. Schnell wird den Ermittlern klar, dass der Täter noch an Bord sein muss. Doch welche Person der Crew hat einen so brutalen Mord begangen? 

Meinung: 

Für mich war es der erste Teil der La-Rochelle-Reihe. Das Cover hat mir schon sehr gut gefallen. Der Einstieg in das Buch ist mir aber relativ schwer gefallen, vielleicht, weil ich mitten drin angefangen habe. (Ich würde jedenfalls empfehlen, die Reihe von Band 1 an zu verfolgen.) Der Schreibstil des Autors war sehr bildhaft, was mir sehr gefallen hat. Chevalier mochte ich von der ersten Seite an sehr und auch die Szenen aus seinem Privatleben haben der Geschichte etwas mehr Leben eingehaucht. Die Rückblicke seiner verschwundenen Mutter hätten meiner Meinung nach aber nicht sein müssen. Insgesamt hat mir hier leider die Spannung gefehlt. Das Ende konnte mich daher auch nicht richtig überzeugen. Insgesamt war es für mich ein guter Krimi für zwischendurch. 

3/5 ⭐️⭐️⭐️ 

Vinet, Jean-Claude: Trügerisches La Rochelle - Commissaire Chevalier ermittelt an der Atlantikküste
Ein Bild von Aimée Baalk von Krimi Wahnsinn.
Unsere Autorin der Rezension: Aimée Baalk