Inhalt:
Redolf arbeitet als Dorfpolizist im beschaulichen Örtchen Hagermoor in Ostfriesland. Ausgerechnet am Ostersonntag entdecken die Messdiener der örtlichen Kirche einen schwerverletzten Fremden Mann mit einem Pentagramm auf der Stirn. Nach den ersten Befragungen scheint niemand den Mann zu kennen. Natürlich ist aber auch Redolfs Oma Emmi am Start und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei hat sie allerdings ihre eigenen Methoden und so pendelt sie den Kreis der Verdächtigen einfach aus. Natürlich ist Redolf davon ganz und gar nicht begeistert, gerade weil er als Unterstützung zwei Kollegen aus Aurich an der Seite hat. Schon bald zeigt sich aber, dass das kleine Dorf mehr Geheimnisse hat, als angenommen.
Meinung:
Das Cover finde ich schon wirklich süß gestaltet und auch der Klappentext hat mich direkt angesprochen. In das Buch bin ich auch recht gut gestartet, da der Schreibstil der Autorin sehr locker zu lesen war. Allerdings bin ich mit den Protagonisten eher weniger gut klargekommen. Redolf war mir von Anfang an sehr unsympathisch. Alleine die Art, wie er mit Emmi kommuniziert hat, hat mir nicht gefallen. Emmi hingegen fand ich schon sympathischer, gerade auch durch ihre quirlige Art. Das Ende bzw. den Verdächtigen habe ich aber recht schnell auf dem Zettel gehabt, was mir die ohnehin eher leichte Spannung genommen hat. Was ich außerdem zu bemängeln habe, ist der Lokalkolorit. Ich glaube, kein Norddeutscher sagt zum Abschied „Moin“. Insgesamt war es für mich ein guter Krimi für zwischendurch.
3/5 ⭐️⭐️⭐️